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Pflegeheim München vs. 24h-Pflege

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Pflegeheim München Kosten 2026: Eigenanteil, Landespflegegeld Bayern & günstigere Alternative

Autor: Maria Hoffmann, Pflegeexpertin bei Lumira  |  Stand: April 2026  |  Aktualisiert: 18.04.2026

Viele Familien in München stehen vor der Frage: Pflegeheim oder 24h-Pflege zu Hause? Der Pflegeheim-Eigenanteil in München liegt 2026 bei 3.780 €/Monat — der höchste Wert aller deutschen Großstädte. Hinzu kommen die längsten Wartelisten Deutschlands: 12 bis 24 Monate in beliebten Stadtteilen. Der bayerische Landeszuschuss hilft kaum gegen die Münchner Preise. Die 24h-Betreuung zu Hause liegt nach allen Förderungen rund 2.000 € günstiger — und der Angehörige bleibt im vertrauten Viertel.

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Pflegeheim München
3.780 €/Mon.
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Pflegeheim München Kosten 2026: Überblick

In München liegt der durchschnittliche Eigenanteil bei 3.780 €/Monat (Stand: 01.01.2026, Quelle: vdek / Pflegia, nach 15 % Leistungszuschlag) — über 500 € über dem Bundesschnitt. Damit ist die bayerische Landeshauptstadt die teuerste deutsche Großstadt für Pflegeheimplätze. Das Sozialreferat München bestätigt in seinem 6. Marktbericht Pflege, dass der Median bereits Ende 2024 bei knapp 3.600 € lag. Rund 167 Pflegeheime verteilen sich auf 25 Stadtbezirke — von Altstadt-Lehel bis Feldmoching-Hasenbergl.

Interaktiver Vergleichsrechner — Ihre Situation

Wählen Sie Pflegegrad und Sprachniveau — der Rechner zeigt den Unterschied für München (inkl. bayerisches Landespflegegeld).

Pflegegrad
Deutschkenntnisse
Pflegeheim München
Stationäre Pflege in einer Einrichtung
EEE (Pflegekosten)
Unterkunft & Verpflegung
Investitionskosten
Leistungszuschlag −15 %

Eigenanteil / Monat
1. Jahr · Stadtdurchschnitt
Lumira · 24h zu Hause
Betreuung in den eigenen vier Wänden
Lumira-Kosten
− Pflegegeld
− Entlastungsbetrag
− Steuervorteil §35a
− Landespflegegeld BY− 42 €

Eigenanteil / Monat
nach Pflegegeld, Entlastungsbetrag,
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München ist die teuerste Pflegeheimstadt Deutschlands. Mit 3.780 €/Monat Eigenanteil liegt die bayerische Landeshauptstadt 535 € über dem Bundesschnitt (vdek 01.01.2026, nach 15 % Leistungszuschlag). In Premium-Residenzen in Bogenhausen, Grünwald, Nymphenburg oder Schwabing durchbrechen Eigenanteile laut Sozialreferat München regelmäßig die 5.000-Euro-Marke. Dazu kommen die längsten Wartelisten Deutschlands: 12 bis 24 Monate sind Standard, in MÜNCHENSTIFT-Häusern noch länger. Für Bayern gibt es allerdings eine Entlastung, die andere Bundesländer nicht haben: das Landespflegegeld.

Warum ist München so teuer? Drei Kostentreiber

Drei Faktoren erklären die extremen Preise:

1. Europas teuerste Immobilienpreise

München hat die höchsten Bauland- und Grundstückspreise Deutschlands, oft über den Preisen in Paris oder Rom. Pflegeheime müssen Grundstücks-, Bau- und Modernisierungskosten über den Investitionskostenanteil auf die Bewohner umlegen. Dieser Anteil ist in München zum Teil mehr als doppelt so hoch wie in Leipzig oder Dresden. Ein neu gebautes Pflegeheim in Bogenhausen kann allein 900–1.100 € Investitionskosten im Monat haben — bevor Pflege, Unterkunft und Verpflegung gerechnet sind.

2. Harter Münchner Arbeitsmarkt für Pflegekräfte

Pflegekräfte konkurrieren in München mit zahlreichen hoch zahlenden Kliniken: LMU-Klinikum, Klinikum rechts der Isar, Klinikum Bogenhausen, Klinikum Harlaching, Klinikum Schwabing. Stationäre Einrichtungen müssen entsprechend überdurchschnittlich zahlen. Hinzu kommen Münchner Mietkosten für das Personal — viele Pflegekräfte pendeln mittlerweile aus dem Umland.

3. Hohe Ansprüche & Premiumanbieter

In München dominieren Premium-Residenzen mit höchster Ausstattung — kleine Gruppen, hoher Personalschlüssel, Wellnessbereiche, Restaurantqualität beim Essen. Das treibt laufende Betriebskosten. In Bogenhausen oder Grünwald kosten Luxus-Residenzen 5.000–7.000 €/Monat, teilweise deutlich mehr bei Zusatzleistungen.

Laut Sozialreferat München stiegen die Münchner Eigenanteile seit 2021 um rund 42 % — stärker als in jeder anderen deutschen Großstadt. Experten erwarten bis 2028 Eigenanteile von über 4.200 €/Monat.

Pflegeheim München Kosten pro Monat nach Pflegegrad

Eine Besonderheit des deutschen Pflegesystems: Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist unabhängig vom Pflegegrad. Was sich unterscheidet: der Anteil der Pflegekasse an das Heim.

Pflegegrad Pflegekasse an Heim Eigenanteil München Gesamtkosten
Pflegegrad 2805 €3.780 €4.585 €
Pflegegrad 31.319 €3.780 €5.099 €
Pflegegrad 41.855 €3.780 €5.635 €
Pflegegrad 52.299 €3.780 €6.079 €

Pflegekassensätze ab 01.01.2026 nach Pflegestärkungsgesetz. Eigenanteil: München-Durchschnitt vdek 2026, 1. Jahr nach 15 % Leistungszuschlag. Ab 2. Jahr: 30 %, 3. Jahr: 50 %, ab 4. Jahr: 75 % Leistungszuschlag — bezogen nur auf den EEE, nicht auf U&V/Investitionskosten.

Pflegeheim Kosten nach Münchner Stadtbezirken

München ist in 25 Stadtbezirke gegliedert. Die Preisspanne zwischen Bogenhausen und Hasenbergl beträgt oft über 1.500 €/Monat. Die folgende Tabelle zeigt den durchschnittlichen monatlichen Eigenanteil nach Stadtbezirk — basierend auf Stichproben aus dem AOK-Pflegenavigator und seniorenportal.de (Stand April 2026).

Stadtbezirk / Lage Ø Eigenanteil Plätze (ca.) Wartezeit
Grünwald (Landkreis) / Bogenhausen4.500 €58018–24 Mon.
Schwabing-West / Schwabing-Freimann4.200 €72015–22 Mon.
Neuhausen-Nymphenburg4.100 €68014–20 Mon.
Untergiesing-Harlaching (Isarnähe)3.950 €54012–18 Mon.
Au-Haidhausen3.850 €49012–18 Mon.
Altstadt-Lehel / Maxvorstadt3.800 €34012–16 Mon.
Ludwigs-/Isarvorstadt3.750 €38010–15 Mon.
Pasing-Obermenzing3.650 €5209–14 Mon.
Sendling / Sendling-Westpark3.600 €4608–13 Mon.
Berg am Laim / Trudering-Riem3.550 €5808–12 Mon.
Laim / Schwanthalerhöhe3.500 €4207–11 Mon.
Ramersdorf-Perlach / Obergiesing3.450 €6906–10 Mon.
Moosach / Milbertshofen-Am Hart3.400 €6106–10 Mon.
Aubing / Allach-Untermenzing3.350 €3805–9 Mon.
Feldmoching-Hasenbergl / Hadern3.300 €5204–8 Mon.

Stichprobenwerte — einzelne Häuser weichen ab. Quellen: AOK-Pflegenavigator, seniorenportal.de, pflege-panorama.de, 6. Marktbericht Pflege des Sozialreferats München, Stand April 2026.

MÜNCHENSTIFT, Caritas & Co.: Trägerlandschaft

In München ist die Trägerlandschaft außergewöhnlich vielfältig. Wer ein Pflegeheim sucht, begegnet diesen Namen:

  • MÜNCHENSTIFT GmbHkommunaler städtischer Träger mit 13 Einrichtungen in der ganzen Stadt. Bekannt für moderate Preise, lange Tradition und besonders lange Wartelisten (muenchenstift.de).
  • Caritas Erzdiözese München und Freising — mit zahlreichen Altenheimen wie St. Willibrord (Schwabing), St. Nikolaus (am Englischen Garten), St. Franziskus (Untergiesing), St. Antonius (Forstenried), St. Michael (Perlach).
  • Innere Mission München (Diakonie) — evangelischer Wohlfahrtsträger mit mehreren Einrichtungen in der Stadt.
  • KWA — Kuratorium Wohnen im Alter — hochpreisige Premium-Residenzen (Stift Rottal, KWA Parkstift Aeskulap).
  • Korian / Kursana — private Ketten (Kursana Villa Thalkirchen, Haus Phönix Neuperlach).
  • Hospital zum Heiligen Geist — Münchner Traditionsstiftung in der Altstadt.
  • AWO München-Stadt — sozialpolitischer Träger, oft günstiger als kirchliche oder private Alternativen.
  • Seniorenwohnheim Nymphenburg (SWN) — private Traditionsresidenz am Schlosspark, 1982 gegründet.

Ein spezieller Münchner Vorteil: Der städtische Träger MÜNCHENSTIFT hält die Preise vergleichsweise moderat. Nachteil: extreme Wartelisten — teils über 2 Jahre. Kirchliche Einrichtungen (Caritas, Diakonie) liegen preislich in der Mitte; private Premiumanbieter am oberen Ende.

Bayerisches Landespflegegeld: 500 €/Jahr extra

Bayern-Bonus: Seit 2018 gibt es in Bayern das Landespflegegeld — eine jährliche Zahlung von 500 € an alle Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 mit Hauptwohnsitz in Bayern. Das sind umgerechnet rund 42 €/Monat — kein anderes Bundesland (außer NRW mit dem Pflegewohngeld für Heimbewohner) bietet etwas Vergleichbares für ambulant Gepflegte.

Voraussetzungen & Antrag

  • Hauptwohnsitz in Bayern (für München automatisch erfüllt)
  • Pflegegrad 2 oder höher — anerkannt durch die Pflegekasse
  • Kein Einkommens- oder Vermögensnachweis — unabhängig von finanzieller Situation
  • Antrag beim Landesamt für Pflege (LfP) in Amberg — online oder per Post
  • Gilt sowohl für stationäre Pflege als auch für häusliche Betreuung

Wichtig: Die Zahlung erfolgt einmal jährlich direkt auf das Konto des Pflegebedürftigen — nicht an Heim oder Betreuungsdienst. Damit ist das Geld frei verfügbar und kann zur Deckung jeglicher pflegebezogener Kosten eingesetzt werden.

Bei der 24h-Betreuung zu Hause reduziert das Landespflegegeld die effektiven Lumira-Kosten um 42 €/Monat. Bei stationärer Pflege kann es ebenfalls zur Deckung der Eigenanteile genutzt werden — es wird nicht auf Hilfe zur Pflege angerechnet.

Sozialreferat München: Hilfe zur Pflege

In München ist das Sozialreferat der Landeshauptstadt München (Amt für Soziale Sicherung) für Hilfe zur Pflege nach SGB XII zuständig. Anders als in NRW gibt es in Bayern kein Pflegewohngeld — dafür aber die drei bundesweit geltenden Unterstützungen:

Hilfe Deckt ab Schonvermögen
Landespflegegeld BY500 €/Jahr (einmalig) ab PG 2unabhängig
WohngeldMiet-/Investitionsanteilca. 60.000 € / 90.000 €
Hilfe zur Pflege (SGB XII)Restlicher Eigenanteil10.000 € / 20.000 €

Das Sozialreferat München hat 13 Sozialbürgerhäuser in der Stadt — in jedem Stadtteil eine Anlaufstelle für Beratung zu Pflegekosten und Sozialleistungen. Zusätzlich betreibt die Stadt München den Fachbereich Alter und Pflege mit spezialisierten Pflegestützpunkten. Informationen unter muenchen.de.

Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz werden unterhaltspflichtige Kinder nur herangezogen, wenn ihr Bruttojahreseinkommen über 100.000 € liegt.

Selbstzahler: Pflegeheim München ohne Pflegegrad

Ohne Zuschuss der Pflegekasse zahlen Selbstzahler in München typischerweise 5.000–8.500 €/Monat — in Luxus-Residenzen in Bogenhausen, Grünwald oder Nymphenburg auch über 10.000 €. Münchner Selbstzahler-Heime gehören zu den teuersten Europas.

Für die meisten Familien ist das keine Dauerlösung. Dringend empfehlenswert: zuerst einen Pflegegrad beantragen — das senkt die Eigenkosten drastisch und eröffnet Zugang zum bayerischen Landespflegegeld. Unser kostenloser Pflegegrad-Check gibt in 3 Minuten eine erste Einschätzung.

Alternative: Die 24h-Betreuung zu Hause funktioniert auch ohne Pflegegrad — dann ohne Pflegegeld und Landespflegegeld, aber immer noch deutlich günstiger als ein Münchner Heim als Selbstzahler (2.699–3.399 €/Monat bei Lumira vs. 5.000+ € im Heim).

Günstiges Pflegeheim München finden: 5 Strategien

Wer einen Platz unter dem Münchner Durchschnitt sucht, kann diese Strategien nutzen:

  1. Außenbezirke bevorzugen — Hasenbergl, Allach, Aubing, Hadern und Milbertshofen haben Einrichtungen ab 3.300–3.450 €/Monat.
  2. MÜNCHENSTIFT-Häuser — kommunale Preise sind oft 200–500 €/Monat günstiger als private Alternativen. Aber: extreme Wartelisten einkalkulieren.
  3. AWO und kleinere Träger — oft günstiger als kirchliche Einrichtungen oder private Ketten.
  4. Umland einbeziehen — Gräfelfing, Pullach, Unterhaching, Taufkirchen, Oberhaching kosten 10–15 % weniger. Nachteil: Angehörige weit entfernt.
  5. Qualität unabhängig prüfenAOK-Pflegenavigator, BIVA-Heimfinder und der Marktbericht des Sozialreferats München zeigen Bewertungen unabhängig vom Preis.

Wartelisten: 12 bis 24 Monate — die längsten Deutschlands

In beliebten Münchner Stadtteilen wie Schwabing, Bogenhausen, Haidhausen und Nymphenburg warten Familien typischerweise 15 bis 22 Monate auf einen Pflegeheimplatz. MÜNCHENSTIFT-Häuser und Caritas-Einrichtungen führen die längsten Wartelisten — teils über 2 Jahre.

Wer akut nach einem Krankenhausaufenthalt (LMU-Klinikum, Klinikum rechts der Isar, Klinikum Bogenhausen, Klinikum Harlaching, Klinikum Schwabing) einen Platz braucht, landet meist am Stadtrand oder im Umland (Gräfelfing, Unterschleißheim, Taufkirchen). Für Angehörige aus Schwabing oder Bogenhausen bedeutet das lange Anfahrten — emotional und praktisch belastend.

Kostenvergleich: Pflegeheim vs. 24h-Pflege München

Kostenpunkt Pflegeheim München Lumira 24h-Pflege
Bruttokosten/Monat3.780 €2.899 €
− Pflegegeld (PG 3)− 599 €
− Entlastungsbetrag− 131 €
− Steuervorteil §35a− 333 €
− Landespflegegeld BY− 42 €
Eigenanteil/Monat3.780 €1.794 €

Pflegeheimkosten: Stadtdurchschnitt München, vdek/Pflegia 01.01.2026, 1. Jahr nach 15% Leistungszuschlag. Lumira: A1–A2, PG 3, inkl. bayerisches Landespflegegeld.

Ersparnis: 1.986 € pro Monat — fast 24.000 € im Jahr. Das ist die größte Ersparnis unter allen deutschen Großstädten. In München macht der finanzielle Unterschied zwischen Heim und 24h-Betreuung besonders viel aus.

Münchner Lebensart zu Hause erhalten

München hat eine eigene, reiche Stadtkultur. Ältere Münchnerinnen und Münchner leben oft seit Jahrzehnten in ihren Vierteln — verbunden mit Stammwirten (vom Franziskaner bis zum Augustiner), Kirchen wie St. Peter oder Mariahilf, Märkten wie dem Viktualienmarkt, dem Elisabethmarkt in Schwabing oder dem Pasinger Markt. Ein Umzug ins Heim bedeutet den Abbruch all dieser Beziehungen.

Die 24h-Betreuung zu Hause erhält diese Münchner Welt. Die Betreuungskraft begleitet zum Spaziergang am Englischen Garten, zur Isar, zum Nymphenburger Schlosspark. Lumira koordiniert auf Wunsch die Zusammenarbeit mit lokalen ambulanten Pflegediensten (Caritas, Diakonie, AWO, private Dienste) für Behandlungspflege.

Quellen: vdek Pflegestatistik 01.01.2026 · Pflegia-Stadtanalyse München 2026 · 6. Marktbericht Pflege des Sozialreferats München · Bayerisches Landespflegegeldgesetz · Landesamt für Pflege (LfP) Amberg · SGB XI §43c · SGB XII · AOK-Pflegenavigator · muenchenstift.de

Andere Städte im Vergleich

Pflegeheim-Kosten variieren stark zwischen deutschen Städten. Vergleichen Sie München mit anderen Metropolen:

Weiterführende Ratgeber

Was Pflegeheim bedeutet
✗  Kein eigener Haushalt
✗  Fester Heimtagesplan
✗  Kein Haustier möglich
!  Warteliste: bis 24 Monate
!  Oft nur Plätze im Umland
✓  24/7-Versorgung vor Ort
Was Lumira bedeutet
✓  Im eigenen Viertel bleiben
✓  Eigener Tagesrhythmus
✓  Haustiere bleiben dabei
✓  Start innerhalb 72 Stunden
✓  Feste Bezugsperson
✓  Landespflegegeld Bayern

Häufige Fragen zur Pflege in München

Der durchschnittliche Eigenanteil in München liegt im ersten Jahr bei 3.780 €/Monat (vdek/Pflegia, 01.01.2026, nach 15 % Leistungszuschlag). Das ist der höchste Wert unter allen deutschen Großstädten. In Premium-Lagen wie Bogenhausen, Grünwald, Nymphenburg oder Schwabing liegen tatsächliche Eigenanteile häufig bei 4.200–5.000 €/Monat. Ab dem 2. Jahr sinken die Kosten durch steigende Leistungszuschläge (30 %, 50 %, ab Jahr 4: 75 % des EEE).
Ja — erheblich. Bei Pflegegrad 3 liegt der Lumira-Eigenanteil nach Pflegegeld (599 €), Entlastungsbetrag (131 €), Steuervorteil §35a (333 €) und bayerischem Landespflegegeld (42 €) bei rund 1.794 €/Monat — fast 2.000 € weniger als das Münchner Pflegeheim.
Bundesweit: Pflegegeld (347–990 €/Monat je PG), Entlastungsbetrag (131 €/Monat), Steuervorteil §35a EStG (bis 333 €/Monat). In Bayern zusätzlich: bayerisches Landespflegegeld 500 €/Jahr (ca. 42 €/Monat) ab Pflegegrad 2 — beantragt beim Landesamt für Pflege (LfP) in Amberg. Insgesamt über 1.100 €/Monat Förderung möglich.
Das bayerische Landespflegegeld ist eine einmalige Jahreszahlung von 500 € für alle Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 mit Hauptwohnsitz in Bayern. Antrag beim Landesamt für Pflege (LfP) in Amberg — online oder per Post. Es gilt sowohl für stationäre als auch für häusliche Pflege mit Betreuungskraft. Kein Einkommens- oder Vermögensnachweis nötig.
Für beliebte Einrichtungen in München betragen Wartelisten typischerweise 12 bis 24 Monate — die längsten in Deutschland. In Stadtteilen wie Schwabing, Bogenhausen, Haidhausen oder Nymphenburg sind Plätze oft Jahre im Voraus belegt. Städtische MÜNCHENSTIFT-Häuser und Caritas-Einrichtungen führen besonders lange Wartelisten. Lumira kann eine Betreuungskraft dagegen innerhalb von 72 Stunden stellen.
In den meisten Fällen innerhalb von 72 Stunden — auch nach einem Krankenhausaufenthalt (Klinikum rechts der Isar, LMU-Klinikum, Klinikum Harlaching, Klinikum Bogenhausen). Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos und unverbindlich — wir beraten in allen 25 Stadtbezirken.
Der Eigenanteil im Pflegeheim ist in Deutschland unabhängig vom Pflegegrad gleich hoch — in München also rund 3.780 €/Monat im ersten Aufenthaltsjahr. Bei Pflegegrad 5 zahlt die Pflegekasse 2.299 €/Monat direkt an das Heim, der Eigenanteil bleibt trotzdem identisch. Das Landespflegegeld Bayern (500 €/Jahr) kommt zusätzlich.
Ja — bei fehlenden Eigenmitteln springt die Hilfe zur Pflege nach SGB XII ein. In München ist das Sozialreferat der Landeshauptstadt München zuständig (Amt für Soziale Sicherung). Schonvermögen: 10.000 € (einzeln), 20.000 € (Ehepaare). Parallel kann Wohngeld beantragt werden (Schonvermögen ca. 60.000 € / 90.000 €). Im Vergleich zu NRW gibt es in Bayern kein eigenes Pflegewohngeld.
Günstigere Einrichtungen finden sich in Stadtteilen wie Hasenbergl, Neuperlach, Moosach, Allach oder Aubing mit Eigenanteilen ab 3.300–3.500 €/Monat. Städtische MÜNCHENSTIFT-Häuser und Einrichtungen der Inneren Mission München sind oft günstiger als private Premiumanbieter. Im Umland (Gräfelfing, Pullach, Unterhaching) sind Preise etwas niedriger — dafür Anfahrt weiter.
MÜNCHENSTIFT ist die städtische Seniorenbetreuungs-Gesellschaft der Landeshauptstadt München mit 13 Pflegeeinrichtungen in der ganzen Stadt. Als kommunaler Träger bietet MÜNCHENSTIFT oft moderate Preise und lange Traditionen — dafür aber auch besonders lange Wartelisten. Informationen unter muenchenstift.de.

Was Münchner Familien über Lumira sagen

4,8/5
★★★★★
Basierend auf 87 verifizierten Bewertungen
von Familien in München und Umgebung · Stand April 2026
★★★★★

Meine Mutter wohnt seit 45 Jahren in Schwabing am Hohenzollernplatz. Ein Heimplatz in Bogenhausen hätte 4.500 € gekostet — Warteliste 18 Monate. Lumira hat in 5 Tagen organisiert. Mama geht weiter zum Elisabethmarkt wie immer.

Wolfgang H. · SchwabingJanuar 2026
★★★★★

Haidhausen ist das Zuhause meines Vaters seit den 60er Jahren. Stammwirt beim Wirtshaus in der Au, Kirche St. Johann Baptist — das ist sein Leben. Lumira hat uns geholfen, das alles zu erhalten.

Brigitte F. · HaidhausenFebruar 2026
★★★★★

Wir wollten das MÜNCHENSTIFT-Haus in Neuhausen — 22 Monate Warteliste. Nach Klinikaufenthalt im LMU-Klinikum keine Zeit zu warten. Lumira hat Mutter in 3 Tagen eine Betreuungskraft organisiert. Spart uns 1.900 € monatlich gegenüber dem Heim.

Heinrich W. · NeuhausenDezember 2025
★★★★★

Das bayerische Landespflegegeld hat uns niemand in der Klinik erklärt. Lumira hat den Antrag mit uns durchgesprochen, alles organisiert. 500 € im Jahr extra — klingt wenig, hilft aber. Klare Beratung ohne Drängen.

Elfriede K. · NymphenburgMärz 2026
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Pflegeheim-Eigenanteile: Stadtdurchschnitte nach vdek 01.01.2026, Pflegia-Analyse und 6. Marktbericht Pflege des Sozialreferats München. 1. Aufenthaltsjahr nach 15 %-Leistungszuschlag. Lumira-Preise sind Richtwerte. Alle Angaben ohne Gewähr.
Autor: Maria Hoffmann, Pflegeexpertin bei Lumira · Aktualisiert: 18.04.2026

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