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Pflegeheim Hamburg vs. 24h-Pflege

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Pflegeheim Hamburg Kosten 2026: Eigenanteil, Elbvororte vs. Osten & günstigere Alternative

Autor: Maria Hoffmann, Pflegeexpertin bei Lumira  |  Stand: April 2026  |  Aktualisiert: 18.04.2026

Viele Familien in Hamburg stehen vor der Frage: Pflegeheim oder 24h-Pflege zu Hause? Der Pflegeheim-Eigenanteil in Hamburg liegt 2026 bei 3.284 €/Monat — rund 40 € über dem Bundesschnitt. Zwischen Blankenese und Billstedt klaffen die Preise weit auseinander. Nach allen Förderungen liegt die 24h-Betreuung zu Hause oft deutlich günstiger — und der Angehörige bleibt im vertrauten Stadtteil.

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Pflegeheim Hamburg
3.284 €/Mon.
Lumira 24h-Pflege
1.836 €*/Mon.

Pflegeheim Hamburg Kosten 2026: Überblick

In Hamburg liegt der durchschnittliche Eigenanteil bei 3.284 €/Monat (vdek, Stichtag 01.01.2026, nach 15 % Leistungszuschlag). Die Sozialbehörde Hamburg selbst nennt für 01.03.2026 einen Gesamtwert von 3.639 € (EEE 1.991 € + U&V 1.049 € + Investitionskosten 599 €, noch ohne Leistungszuschlag). Hamburg zählt damit zu den günstigeren Stadtstaaten — Berlin und Bremen liegen zum Teil höher. Rund 170 Pflegeheime verteilen sich auf 7 Bezirke und 104 Stadtteile — von Rissen an der Elbe bis Bergedorf im Südosten.

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Pflegegrad
Deutschkenntnisse
Pflegeheim Hamburg
Stationäre Pflege in einer Einrichtung
EEE (Pflegekosten)
Unterkunft & Verpflegung
Investitionskosten
Leistungszuschlag −15 %

Eigenanteil / Monat
1. Jahr · Stadtdurchschnitt
Lumira · 24h zu Hause
Betreuung in den eigenen vier Wänden
Lumira-Kosten
− Pflegegeld
− Entlastungsbetrag
− Steuervorteil §35a

Eigenanteil / Monat
nach Pflegegeld, Entlastungsbetrag
& Steuervorteil §35a EStG · PG 3
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Hamburg ist als Hansestadt und Stadtstaat ein besonderer Fall in der deutschen Pflegelandschaft. Der Eigenanteil von 3.284 €/Monat liegt rund 40 € über dem Bundesschnitt (vdek 01.01.2026, nach 15 % Leistungszuschlag), aber deutlich unter Berlin (3.100 € für Spätzahler — Hamburg ist je nach Aufenthaltsdauer sogar günstiger als Bremen). Was Hamburg einzigartig macht: Die enormen Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen — von 3.050 € in Billstedt bis über 4.200 € in Blankenese und Harvestehude.

UKE, Alster & Hafen: Kostentreiber im Stadtstaat

Drei Faktoren treiben die Hamburger Pflegeheimpreise besonders in den Premium-Lagen:

1. Extreme Immobilienpreise an Elbe und Alster

Die Elbvororte (Blankenese, Nienstedten, Othmarschen, Rissen) und die Alstervillen-Lagen (Harvestehude, Rotherbaum, Winterhude, Uhlenhorst) gehören zu den teuersten Wohngegenden Deutschlands. Pflegeheime in diesen Stadtteilen geben die Immobilienkosten über die Investitionskosten weiter — Hamburg übernimmt diese Kosten nicht (anders als NRW mit dem Pflegewohngeld). Das sorgt laut vdek-Landesvertretung Hamburg für eine vermeidbare Zusatzbelastung von bis zu 573 €/Monat.

2. Konkurrenz um Fachkräfte mit UKE und großen Kliniken

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die Asklepios-Klinikgruppe, das Marienkrankenhaus, das Bethesda-Krankenhaus Bergedorf und zahlreiche weitere Kliniken konkurrieren mit Pflegeheimen um qualifiziertes Personal. Das treibt Löhne in der Langzeitpflege — in Stadtstaaten wie Hamburg verdienen Pflegefachkräfte 2026 im Schnitt deutlich über dem Bundesmittel.

3. Traditionelle Stiftungen: Qualität hat ihren Preis

Hamburg hat eine ausgeprägte Stiftungskultur. Häuser wie das Hospital zum Heiligen Geist, die Martha Stiftung (Blankenese), die Bethanien-Diakonie (Eppendorf), die Evangelische Stiftung Alsterdorf oder das ELIM Seniorencentrum Eppendorf (seit 1894) genießen einen exzellenten Ruf und langen Nachfragestau. Preise sind entsprechend stabil — nach oben.

Der Eigenanteil in Hamburg ist seit 2023 um rund 38 % gestiegen (von 2.385 € auf 3.284 €). Die Sozialbehörde Hamburg rechnet mit weiter steigenden Preisen bis 2028.

Pflegeheim Hamburg Kosten pro Monat nach Pflegegrad

Eine Besonderheit des deutschen Pflegesystems: Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist unabhängig vom Pflegegrad gleich hoch. Ein Hamburger Bewohner mit Pflegegrad 2 zahlt genauso viel Eigenanteil wie einer mit Pflegegrad 5. Was sich unterscheidet: der Anteil der Pflegekasse.

Pflegegrad Pflegekasse an Heim Eigenanteil Hamburg Gesamtkosten
Pflegegrad 2805 €3.284 €4.089 €
Pflegegrad 31.319 €3.284 €4.603 €
Pflegegrad 41.855 €3.284 €5.139 €
Pflegegrad 52.299 €3.284 €5.583 €

Pflegekassensätze ab 01.01.2026 nach Pflegestärkungsgesetz. Eigenanteil: Hamburg-Durchschnitt vdek 01.01.2026, 1. Jahr nach 15 % Leistungszuschlag. Ab 2. Jahr: 30 %, 3. Jahr: 50 %, ab 4. Jahr: 75 % Leistungszuschlag.

Pflegeheim Kosten nach Hamburger Stadtteilen

Zwischen Elbvororten und Osten klafft in Hamburg eine Preisspanne von über 1.200 €/Monat. Die folgende Tabelle zeigt den durchschnittlichen monatlichen Eigenanteil nach Stadtteil/Bezirk — basierend auf Stichproben aus dem Hamburger Pflegekompass, pflegelotse.de und seniorenportal.de (Stand April 2026).

Stadtteil / Lage Ø Eigenanteil Plätze (ca.) Wartezeit
Blankenese / Nienstedten (Elbvororte)4.200 €34012–16 Mon.
Harvestehude / Rotherbaum (Alster)4.100 €28010–15 Mon.
Eppendorf (UKE-Nähe)3.800 €52010–14 Mon.
Winterhude / Uhlenhorst (Außenalster)3.650 €4808–12 Mon.
Walddörfer (Wellingsbüttel, Poppenbüttel, Sasel)3.550 €6207–11 Mon.
Altona-Altstadt / Ottensen3.400 €5306–10 Mon.
Eimsbüttel / Hoheluft3.380 €6806–10 Mon.
Hamburg-Mitte (St. Georg, HafenCity)3.350 €4205–9 Mon.
Barmbek / Dulsberg / Eilbek3.250 €7505–9 Mon.
Wandsbek / Rahlstedt / Farmsen3.200 €8904–8 Mon.
Bergedorf3.150 €6404–7 Mon.
Harburg / Eißendorf / Heimfeld3.100 €7103–6 Mon.
Billstedt / Horn / Jenfeld3.080 €5803–6 Mon.
Wilhelmsburg / Veddel3.050 €2802–5 Mon.

Stichprobenwerte — einzelne Häuser weichen ab. Quellen: Hamburger Pflegekompass (Sozialbehörde), pflegelotse.de (vdek), seniorenportal.de, Stand April 2026.

Stiftungen & Träger: Martha, Bethanien, Alsterdorf & Co.

Hamburg hat eine einzigartige Stiftungskultur in der Pflege. Wer in Hamburg ein Pflegeheim sucht, begegnet zwangsläufig diesen Namen — Trägerlandschaft und Geschichte erklären viel über Qualität und Wartelisten:

  • Hospital zum Heiligen Geist — Hamburgs älteste Stiftung (gegründet 1227), Pflege-Einrichtungen in Barmbek und Poppenbüttel
  • Martha Stiftung — traditionsreiche hamburgische Stiftung mit Häusern in Blankenese und Eimsbüttel
  • Bethanien-Diakonie / Bethanien Stiftung — evangelisch-methodistische Einrichtungen in Eppendorf (BETHANIEN-HÖFE, AGAPLESION)
  • Evangelische Stiftung Alsterdorf — große diakonische Organisation mit mehreren Pflegeeinrichtungen
  • Diakonie Hamburg — evangelischer Wohlfahrtsträger mit zahlreichen Senioren- und Pflegeheimen
  • Caritas Hamburg — katholischer Träger, in St. Georg und Altona besonders präsent
  • ELIM Seniorencentrum Eppendorf — seit 1894 eine Hamburger Institution
  • Kursana, Korian, K&S, Rosenhof — private Ketten (Rosenhof ist in den Elbvororten eine Institution)
  • AWO Landesverband Hamburg — oft günstigere Alternative zu den Stiftungen

Typisch hamburgisch: Die Stiftungen sind wirtschaftlich stark, oft mit eigenen Immobilien — was Investitionskosten senken kann. Gleichzeitig sind Wartelisten lang. Wer nicht ein Jahr warten will, kommt oft nur in private Ketten in den Außenbezirken (z.B. Kursana Niendorf, K&S Buxtehude).

Kein Pflegewohngeld in Hamburg — was stattdessen hilft

Wichtig für Hamburger Familien: Anders als in Nordrhein-Westfalen gibt es in Hamburg kein Pflegewohngeld. Dieses Landesprogramm, das Investitionskosten im Pflegeheim übernimmt, existiert bundesweit nur in NRW. Die Hamburger Sozialbehörde und der vdek kritisieren seit Jahren, dass die Hansestadt die Investitionskosten nicht trägt — eine Übernahme würde Pflegebedürftige um bis zu 573 €/Monat entlasten.

In Hamburg greifen stattdessen diese Unterstützungen:

  • Wohngeld — für Heimbewohner mit geringem Einkommen (Mietstufe „H" für Pflegeheime). Der Zuschuss deckt typischerweise einen Teil der Unterkunfts- und Investitionskosten. Beantragt beim Wohngeldamt des Bezirks. Schonvermögen: ca. 60.000 €/90.000 €.
  • Hilfe zur Pflege (SGB XII) — für den verbleibenden Eigenanteil, wenn Einkommen und Vermögen nicht reichen. Beantragt beim Grundsicherungsamt des Bezirks. Schonvermögen: 10.000 €/20.000 €.
  • Pflegeversicherung-Leistungszuschlag — greift automatisch: 15 % im 1. Jahr, 30 % im 2., 50 % im 3., ab dem 4. Jahr 75 % Zuschuss auf den EEE.

Für die 24h-Betreuung zu Hause gelten die bundesweiten Leistungen: Pflegegeld (347–990 €), Entlastungsbetrag (131 €), Steuervorteil §35a EStG (bis 333 €). In der Summe bis zu 1.063 €/Monat Förderung.

Sozialamt Hamburg: Hilfe zur Pflege über die Bezirke

Hamburg ist als Stadtstaat anders organisiert als Flächenländer. Zuständig für Hilfe zur Pflege sind nicht zentrale Landesämter, sondern die 7 Bezirksämter:

  • Bezirksamt Hamburg-Mitte
  • Bezirksamt Altona
  • Bezirksamt Eimsbüttel
  • Bezirksamt Hamburg-Nord
  • Bezirksamt Wandsbek
  • Bezirksamt Bergedorf
  • Bezirksamt Harburg

In jedem Bezirk gibt es ein Fachamt Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege sowie einen Pflegestützpunkt mit kostenloser, werbefreier Beratung. Diese beraten auch zur 24h-Betreuung als Alternative zum Pflegeheim. Die Liste aller Pflegestützpunkte findet sich auf hamburg.de.

Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz werden unterhaltspflichtige Kinder nur herangezogen, wenn ihr Bruttojahreseinkommen über 100.000 € liegt. Das schützt die meisten Hamburger Familien.

Selbstzahler: Pflegeheim Hamburg ohne Pflegegrad

Hamburger Familien fragen häufig, ob Angehörige auch ohne Pflegegrad ins Heim ziehen können. Ja — als Selbstzahler. Ohne Zuschuss der Pflegekasse zahlen Sie die Vollkosten. In Hamburg bedeutet das typischerweise 4.600–6.900 €/Monat — in Premium-Residenzen wie dem Rosenhof Hamburg (Elbvororte) oder Häusern in Blankenese und Harvestehude auch deutlich mehr.

Dringend empfehlenswert vor einem Selbstzahler-Einzug: zuerst einen Pflegegrad beantragen — das senkt die Eigenkosten drastisch. Unser kostenloser Pflegegrad-Check gibt in 3 Minuten eine erste Einschätzung. Auch Personen mit leichtem Unterstützungsbedarf können Pflegegrad 1 oder 2 erhalten.

Alternative: Die 24h-Betreuung zu Hause funktioniert auch ohne Pflegegrad — dann ohne Pflegegeld, aber mit deutlich niedrigeren Gesamtkosten als ein Hamburger Heim als Selbstzahler.

Günstiges Pflegeheim Hamburg finden: 5 Strategien

Wer einen Platz unter dem Hamburger Durchschnitt sucht, kann diese Strategien nutzen:

  1. Östliche und südliche Bezirke prüfen — Billstedt, Horn, Jenfeld (Wandsbek-Ost), Wilhelmsburg, Veddel, Harburg, Bergedorf haben Einrichtungen ab 3.050–3.200 €/Monat.
  2. Freie Träger statt Stiftungen — AWO Hamburg und kleinere private Anbieter sind 200–500 €/Monat günstiger als Martha Stiftung oder Bethanien.
  3. Umland einbeziehen — Häuser in Norderstedt, Ahrensburg, Reinbek, Buxtehude oder Pinneberg kosten oft 10–20 % weniger. Nachteil: Familie weiter weg.
  4. Hamburger Pflegekompass nutzen — das offizielle Portal der Sozialbehörde zeigt alle 170 Einrichtungen mit Preisen und Ausstattung (hamburg.de → Pflegekompass).
  5. Qualität unabhängig prüfenpflegelotse.de (vdek) und der AOK-Pflegenavigator zeigen MDK-Bewertungen unabhängig vom Preis.

Wartelisten: Zwischen 6 und 16 Monaten

In den beliebten Hamburger Lagen wie Blankenese, Harvestehude, Eppendorf und Winterhude warten Familien typischerweise 10 bis 16 Monate auf einen Pflegeheimplatz. Die klassischen Stiftungen (Hospital zum Heiligen Geist, Martha Stiftung, Bethanien) führen lange Wartelisten — dort kommt man nicht „kurzfristig rein". Einzige Option: Kurzzeitpflege als Übergang.

Wer akut nach einem Klinikaufenthalt (UKE, Marienkrankenhaus, Asklepios, Israelitisches Krankenhaus) einen Platz braucht, landet meist in den Außenbezirken — Billstedt, Rahlstedt, Harburg oder sogar im Umland (Norderstedt, Reinbek, Pinneberg). Für Angehörige aus Eimsbüttel oder Eppendorf bedeutet das lange Anfahrten und emotionale Belastung.

Kostenvergleich: Pflegeheim vs. 24h-Pflege Hamburg

Kostenpunkt Pflegeheim Hamburg Lumira 24h-Pflege
Bruttokosten/Monat3.284 €2.899 €
− Pflegegeld (PG 3)− 599 €
− Entlastungsbetrag− 131 €
− Steuervorteil §35a− 333 €
Eigenanteil/Monat3.284 €1.836 €

Pflegeheimkosten: Stadtdurchschnitt Hamburg, vdek 01.01.2026, 1. Jahr nach 15% Leistungszuschlag. Lumira: A1–A2, PG 3.

Ersparnis: 1.448 € pro Monat — über 17.300 € im Jahr. Hamburg hat kein Landespflegegeld (nur Bayern) und kein Pflegewohngeld (nur NRW) — die bundesweiten Leistungen greifen aber in voller Höhe.

Hanseatische Mentalität: Eigenständigkeit und Alsterleben

Hamburg hat eine besondere Bürgerkultur — die Hanseaten gelten als zurückhaltend, bürgerlich, auf Eigenständigkeit bedacht. Für ältere Hamburgerinnen und Hamburger ist die eigene Wohnung oft Ausdruck lebenslang gewachsener Unabhängigkeit. Das Heim bedeutet Kontrollverlust — nicht nur praktisch, sondern identitär.

Die 24h-Betreuung zu Hause erhält diese Eigenständigkeit. Die Mutter in Winterhude kann ihre Alsterspaziergänge fortsetzen, der Vater in Ottensen zum Wochenmarkt am Spritzenplatz gehen, die Tante in Blankenese auf den Süllberg schauen. Lumira koordiniert auf Wunsch die Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegediensten der Diakonie Hamburg, Caritas oder freien Anbietern für Behandlungspflege.

Quellen: vdek Pflegestatistik 01.01.2026 · Sozialbehörde Hamburg — Pflegekompass 01.03.2026 · Hamburgisches Landespflegegesetz · SGB XI §43c · SGB XII (Hilfe zur Pflege) · Wohngeldgesetz · AOK-Pflegenavigator · pflegelotse.de · Diakonie Hamburg Kostenübersicht

Andere Städte im Vergleich

Pflegeheim-Kosten variieren stark zwischen deutschen Städten. Vergleichen Sie Hamburg mit anderen Metropolen:

Weiterführende Ratgeber

Was Pflegeheim bedeutet
✗  Kein eigener Haushalt
✗  Fester Heimtagesplan
✗  Kein Haustier möglich
!  Lange Warteliste in Hamburg
!  Oft Platz erst im Umland
✓  24/7-Versorgung vor Ort
Was Lumira bedeutet
✓  Im eigenen Stadtteil bleiben
✓  Eigener Tagesrhythmus
✓  Haustiere bleiben dabei
✓  Start innerhalb 72 Stunden
✓  Feste Bezugsperson
✓  Pflegegeld + §35a EStG

Häufige Fragen zur Pflege in Hamburg

Der durchschnittliche Eigenanteil in Hamburg liegt im ersten Jahr bei 3.284 €/Monat (vdek, Stichtag 01.01.2026, nach 15 % Leistungszuschlag). Die Sozialbehörde Hamburg nennt für 01.03.2026 einen Gesamtwert von ca. 3.639 €/Monat (ohne Leistungszuschlag). In Premium-Lagen wie Blankenese, Harvestehude, Eppendorf oder HafenCity liegen tatsächliche Eigenanteile oft bei 3.600–4.300 €/Monat.
Ja. Bei Pflegegrad 3 liegt der Lumira-Eigenanteil nach allen Förderungen bei rund 1.836 €/Monat — fast 1.450 € weniger als der Hamburger Pflegeheim-Durchschnitt.
Nein. Pflegewohngeld gibt es ausschließlich in Nordrhein-Westfalen. Hamburg hat kein vergleichbares Landesprogramm. Im Stadtstaat greifen stattdessen Wohngeld und Hilfe zur Pflege nach SGB XII. Der vdek kritisiert seit Jahren, dass Hamburg die Investitionskosten nicht übernimmt — eine Übernahme würde Pflegebedürftige um bis zu 573 €/Monat entlasten.
Bundesweit einheitlich: Pflegegeld (347–990 €/Monat je PG), Entlastungsbetrag (131 €/Monat), Steuervorteil §35a EStG (bis 333 €/Monat). Hamburg hat kein zusätzliches Landespflegegeld. Insgesamt bis zu 1.063 €/Monat Förderung möglich.
Für beliebte Einrichtungen in Hamburg betragen Wartelisten typischerweise 6 bis 16 Monate. Besonders nachgefragt sind Häuser in den Elbvororten (Blankenese, Nienstedten, Othmarschen), rund um die Außenalster (Harvestehude, Winterhude) und in Eppendorf. Traditionelle Stiftungen wie Martha Stiftung, Bethanien-Diakonie oder Hospital zum Heiligen Geist sind besonders begehrt.
In den meisten Fällen innerhalb von 72 Stunden. Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos und unverbindlich — wir beraten in allen 7 Hamburger Bezirken, von Rissen bis Bergedorf.
Der Eigenanteil im Pflegeheim ist in Deutschland unabhängig vom Pflegegrad gleich hoch — in Hamburg also rund 3.284 €/Monat im ersten Aufenthaltsjahr. Bei Pflegegrad 5 zahlt die Pflegekasse 2.299 €/Monat direkt an das Heim, der Eigenanteil bleibt trotzdem identisch.
Ja — bei fehlenden Eigenmitteln springt die Hilfe zur Pflege nach SGB XII ein. In Hamburg ist das jeweilige Bezirksamt zuständig (Grundsicherungsamt / Fachamt Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege). Schonvermögen: 10.000 € (einzeln), 20.000 € (Ehepaare). Parallel kann Wohngeld beantragt werden (Schonvermögen ca. 60.000 € / 90.000 €).
Günstigere Einrichtungen finden sich typischerweise im Osten und Süden der Stadt — in Stadtteilen wie Billstedt, Horn, Jenfeld, Wilhelmsburg, Harburg-Heimfeld oder Bergedorf mit Eigenanteilen ab 3.050–3.180 €/Monat. Häuser der Diakonie, AWO und freier Träger in den Außenbezirken sind oft günstiger als zentrale Premium-Residenzen in Eppendorf oder an der Alster.
Der Hamburger Pflegekompass ist ein kostenloses, werbefreies Online-Informationsangebot der Sozialbehörde Hamburg zu allen vollstationären Pflegeeinrichtungen der Stadt mit Preisen, Ausstattung und Angeboten. Für Qualitätsbewertungen eignet sich zusätzlich der bundesweite Pflegelotse des vdek (pflegelotse.de).

Was Hamburger Familien über Lumira sagen

4,8/5
★★★★★
Basierend auf 87 verifizierten Bewertungen
von Familien in Hamburg und Umgebung · Stand April 2026
★★★★★

Meine Mutter wohnt seit 50 Jahren in Winterhude an der Alster. Ein Heim in Wandsbek war die einzige Alternative, die das UKE uns vorschlug. Lumira hat uns gezeigt, dass sie in ihrer Wohnung bleiben kann — mit 1:1-Betreuung. Die Alster ist ihr Leben.

Ingrid H. · WinterhudeJanuar 2026
★★★★★

Ottensen ist das Viertel meines Vaters. Wochenmarkt am Spritzenplatz, Stammlokal, Mercado. Ins Heim wollte er nie. Lumira hat innerhalb einer Woche alles organisiert. Saubere Abwicklung auf Hanseatisch.

Hans-Peter M. · OttensenFebruar 2026
★★★★★

Wir wohnen in Blankenese am Süllberg. Ein Heimplatz bei uns in der Nähe hätte 4.200 € gekostet, Wartezeit 14 Monate. Lumira war in 5 Tagen da. Mutter ist zufrieden, klare Verträge, kein Fingerhakeln.

Renate B. · BlankeneseDezember 2025
★★★★★

Nach Sturz und UKE-Aufenthalt stand Mutter kurz vor einem Übergangsheim in Billstedt — weit weg von Eimsbüttel, wo sie seit Jahrzehnten lebt. Lumira hat uns den Wechsel erspart. 24h-Betreuung seit vier Wochen, alles läuft.

Klaus-Dieter S. · EimsbüttelMärz 2026
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Pflegeheim-Eigenanteile: Stadtdurchschnitte nach vdek 01.01.2026 und Sozialbehörde Hamburg. 1. Aufenthaltsjahr nach 15 %-Leistungszuschlag. Lumira-Preise sind Richtwerte. Alle Angaben ohne Gewähr.
Autor: Maria Hoffmann, Pflegeexpertin bei Lumira · Aktualisiert: 18.04.2026

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