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Pflegeheim Frankfurt vs. 24h-Pflege

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Pflegeheim Frankfurt Kosten 2026: Eigenanteil, Platzmangel & günstigere Alternative

Autor: Maria Hoffmann, Pflegeexpertin bei Lumira  |  Stand: April 2026  |  Aktualisiert: 19.04.2026

Viele Familien in Frankfurt am Main stehen vor der Frage: Pflegeheim oder 24h-Pflege zu Hause? Der Pflegeheim-Eigenanteil in Frankfurt liegt 2026 bei 3.350 €/Monat. Die hessische Finanzmetropole hat ein besonderes Problem: Mit nur 6,17 Heimplätzen pro 1.000 Einwohner ist die Pflegeheimdichte eine der niedrigsten unter den deutschen Top-10-Städten — bei gleichzeitig stark wachsender Bevölkerung. Wartelisten von 9 bis 18 Monaten in zentralen Lagen wie Westend, Sachsenhausen oder Bornheim sind Realität. Hessen hat weder Pflegewohngeld (NRW) noch Landespflegegeld (Bayern). Die 24h-Betreuung zu Hause liegt dennoch rund 1.500 € günstiger — und startet innerhalb von 72 Stunden.

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Pflegeheim Frankfurt Kosten 2026: Überblick

In Frankfurt am Main liegt der durchschnittliche Eigenanteil bei 3.350 €/Monat (vdek/Pflegia, 01.01.2026, nach 15 % Leistungszuschlag) — 105 € über dem Bundesschnitt von 3.245 €. Mit rund 780.000 Einwohnern und etwa 4.800 stationären Pflegeplätzen in 16 Ortsbezirken (46 Stadtteile) hat Frankfurt die niedrigste Pflegeheimdichte unter den deutschen Top-10-Städten. Der Markt wird dominiert vom Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe (größter lokaler Träger), dem Caritasverband Frankfurt (Bistum Limburg), AGAPLESION MARKUS DIAKONIE, AWO Frankfurt und der Henry und Emma Budge-Stiftung (seit 1920 jüdisch-christliche Pflege — einmalig in Deutschland).

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Pflegegrad
Deutschkenntnisse
Pflegeheim Frankfurt
Stationäre Pflege in einer Einrichtung
EEE (Pflegekosten)
Unterkunft & Verpflegung
Investitionskosten
Leistungszuschlag −15 %

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Frankfurt am Main ist mit rund 780.000 Einwohnern die fünftgrößte deutsche Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Deutschlands. Als Heimat der Europäischen Zentralbank (EZB), der Deutschen Bundesbank, Deutsche Bank, Commerzbank, der Frankfurter Börse und des Flughafen Frankfurt (größter deutscher Airport) ist die Stadt international geprägt. Rund 30 % der Einwohner haben einen Migrationshintergrund. Mit 3.350 €/Monat Pflegeheim-Eigenanteil (vdek 01.01.2026) liegt Frankfurt knapp über dem Bundesschnitt — das eigentliche Problem ist aber nicht der Preis, sondern der strukturelle Platzmangel.

Platzmangel in der Finanzmetropole

Drei Faktoren machen die Frankfurter Pflegesituation besonders herausfordernd:

1. Niedrigste Pflegeheimdichte der deutschen Top-10

Frankfurt hat nur 6,17 stationäre Pflegeplätze pro 1.000 Einwohner — deutlich weniger als München (7,8), Berlin (8,2) oder Hamburg (7,4). Der Grund: Frankfurter Grundstücke gehören zu den teuersten in Deutschland. Pflegeheime konkurrieren um Fläche mit Büroimmobilien, Luxuswohnungen und Hotels — und verlieren fast immer. Neue Einrichtungen entstehen deshalb fast ausschließlich in den Außenbezirken wie Bergen-Enkheim, Nieder-Erlenbach, Sossenheim oder Bonames.

2. Hohes Bevölkerungswachstum

Frankfurt wächst: rund +100.000 Einwohner in den letzten zehn Jahren, viele davon internationale Fachkräfte, die im Alter ebenfalls Pflegeleistungen benötigen werden. Das Hessische Sozialministerium erwartet bis 2030 einen Anstieg des Pflegebedarfs um rund 20 % — die Pflegeinfrastruktur hält mit diesem Wachstum nicht Schritt.

3. Wartelisten von 9 bis 18 Monaten

In zentralen Stadtteilen wie Westend, Nordend, Sachsenhausen und Bornheim warten Familien typischerweise 9 bis 18 Monate auf einen Pflegeheimplatz. Die Henry und Emma Budge-Stiftung, das Altenzentrum Santa Teresa oder das Hufeland-Haus haben oft Wartelisten über ein Jahr. Wer kurzfristig nach einem Krankenhausaufenthalt versorgt werden muss, landet häufig im Umland — Offenbach, Bad Homburg, Dreieich, Neu-Isenburg oder Taunus.

Laut Pflegia-Analyse (2026) stiegen die Frankfurter Eigenanteile seit 2021 um rund 32 % — über dem Bundesschnitt.

Pflegeheim Frankfurt Kosten pro Monat nach Pflegegrad

Eine Besonderheit des deutschen Pflegesystems: Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist unabhängig vom Pflegegrad. Was sich unterscheidet: der Anteil der Pflegekasse an das Heim.

Pflegegrad Pflegekasse an Heim Eigenanteil Frankfurt Gesamtkosten
Pflegegrad 2805 €3.350 €4.155 €
Pflegegrad 31.319 €3.350 €4.669 €
Pflegegrad 41.855 €3.350 €5.205 €
Pflegegrad 52.299 €3.350 €5.649 €

Pflegekassensätze ab 01.01.2026 nach Pflegestärkungsgesetz. Eigenanteil: Frankfurt-Durchschnitt vdek 2026, 1. Jahr nach 15 % Leistungszuschlag. Ab 2. Jahr: 30 %, 3. Jahr: 50 %, ab 4. Jahr: 75 % Leistungszuschlag — bezogen nur auf den EEE, nicht auf U&V/Investitionskosten.

Pflegeheim Kosten nach Frankfurter Stadtteilen

Frankfurt gliedert sich in 16 Ortsbezirke mit insgesamt 46 Stadtteilen. Die Preisspanne zwischen Westend-Premiumlagen und den Außenbezirken beträgt rund 1.000 €/Monat. Die folgende Tabelle zeigt Durchschnittswerte — basierend auf Stichproben aus dem AOK-Pflegenavigator, dem Frankfurter Verband, Caritas Frankfurt, MRE-Netz Rhein-Main und seniorenportal.de (Stand April 2026).

Ortsbezirk / Stadtteil Ø Eigenanteil Plätze (ca.) Wartezeit
Westend (Nord/Süd) / Palmengarten4.100 €18014–18 Mon.
Nordend (West/Ost)3.800 €32012–17 Mon.
Sachsenhausen (Nord/Süd)3.750 €38011–16 Mon.
Bornheim / Ostend3.550 €42010–14 Mon.
Bockenheim / Westend-Süd-Grenze3.450 €3809–13 Mon.
Altstadt / Bahnhofsviertel / Innenstadt3.400 €2209–13 Mon.
Eschersheim / Ginnheim / Dornbusch3.350 €4208–12 Mon.
Gallus / Griesheim / Rödelheim3.280 €4607–11 Mon.
Seckbach / Riederwald / Fechenheim3.230 €3806–10 Mon.
Sossenheim / Nied / Zeilsheim3.180 €3405–9 Mon.
Höchst / Unterliederbach / Schwanheim3.130 €4205–8 Mon.
Nieder-Eschbach / Bergen-Enkheim / Nieder-Erlenbach3.100 €3804–8 Mon.
Umland (Offenbach, Bad Homburg, Dreieich, Taunus)3.050 €8803–6 Mon.

Stichprobenwerte — einzelne Häuser weichen ab. Quellen: AOK-Pflegenavigator, seniorenportal.de, frankfurter-verband.de, caritas-frankfurt.de, MRE-Netz Rhein-Main, Stand April 2026.

Frankfurter Verband, Caritas, Budge-Stiftung & Co.: Trägerlandschaft

Frankfurt hat eine außergewöhnlich vielfältige Trägerlandschaft — einmalig in Deutschland durch die Kombination aus großem lokalen Wohlfahrtsverband, Diakonie-Konglomerat, katholischer Caritas (Bistum Limburg) und einer jüdisch-christlichen Stiftung mit über 100 Jahren Tradition:

  • Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. — der größte lokale Träger sozialer Einrichtungen in Frankfurt. Betreutes Wohnen, ambulante Pflege, Hausnotruf, eigene Pflegeheime und das Freizeitprogramm „50+" aus einer Hand. Klassische Frankfurter Trägerstruktur mit gemeinnützigem Auftrag.
  • Caritasverband Frankfurt e.V. — katholischer Träger, gehört zum Bistum Limburg (Sitz des Bistums: Limburg an der Lahn, ca. 80 km nordwestlich). Fünf Pflegeheime in Frankfurt: Altenzentrum Santa Teresa (Hausen, Große Nelkenstraße 12-16 — 96 Plätze Pflegeheim + Seniorenwohnanlage mit 49 Appartements), Altenzentrum St. Josef (Goldsteinstraße 14, Schwanheim), Lebenshaus St. Leonhard (Altstadt, 36 Einzelzimmer + 25 Wohnungen, Mehrgenerationen-Konzept), St. Konradheim (Schleidenstraße 14, Caritas Altenhilfe gGmbH).
  • AGAPLESION MARKUS DIAKONIE gGmbH — diakonisches Konglomerat (EKHN-Mitglied), Haus Saalburg (Saalburgallee 9) und Oberin-Martha-Keller-Haus — eng mit dem Agaplesion Markus-Krankenhaus verbunden. Premium-Diakoniehäuser im Nordend.
  • AWO Kreisverband Frankfurt am Main e.V. — Arbeiterwohlfahrt: Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum (Gutleutstraße 319, Gallus), August-Stunz-Zentrum (Röderbergweg 82, Ostend). Tarifbindung, bezahlbar, gut ausgebaut.
  • Henry und Emma Budge-Stiftung (seit 1920!) — einmalig in Deutschland: jüdisch-christliche Pflege, „ein würdevolles Leben für Juden und Nichtjuden" (Stifterwunsch). Senioren-Wohnanlage und Pflegezentrum, Wilhelmshöher Straße 279, Seckbach. Multikulturelle Einrichtung mit Bewohnerinnen und Mitarbeitenden aus vielen Ländern. Weit über Frankfurt hinaus bekannt.
  • Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main (K.d.ö.R.) — Bornheimer Landwehr 79b, orthodox-jüdisches Pflegeheim mit koscherer Küche und jüdischen Feiertagen — ergänzend zur Budge-Stiftung. Sehr kleines, selten verfügbares Angebot in Deutschland.
  • Hufeland-Haus (Wilhelmshöher Straße 34, direkt neben Budge-Stiftung) — traditionsreiches Frankfurter Senioren- und Pflegeheim.
  • Justina-von-Cronstetten-Stift (Arndtstraße 38, 60325 Frankfurt, Westend) — eine der ältesten Frankfurter Stiftungen im noblen Viertel.
  • Katharina Kasper ViaSalus GmbHSeniorenzentrum St. Josefshaus (Ginnheimer Straße 11, Ginnheim) — Dernbacher Schwestern.
  • Diakonisches Werk Frankfurt — evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN, Sitz Darmstadt) mit Stadtteilhäusern und ambulanten Diensten.
  • Private KettenKursana Villa Frankfurt (Eschersheimer Landstraße 125), DOREA Residenz Rebstockpark (Leonardo-da-Vinci-Allee, Bockenheim), CASA REHA / Korian Haus an den Niddaauen (Berkersheimer Weg), CURATA Haus am Rosengarten, Deutsche Seniorenstift Pflegewohnstift Am Wasserturm.

Klinische Versorgung auf Top-Niveau: Universitätsklinikum Frankfurt (UKF, Goethe-Universität, Niederrad) — Maximalversorger; Klinikum Frankfurt-Höchst (kommunal); AGAPLESION Markus-Krankenhaus und AGAPLESION Bethanien-Krankenhaus (beide Diakonie); Krankenhaus Sachsenhausen; St. Katharinen-Krankenhaus (katholisch); Hospital zum Heiligen Geist (katholisch, Bistum Limburg); Bürgerhospital Frankfurt; St. Elisabethen-Krankenhaus.

Hessen: Keine Landespflegeförderung

Wichtig für Frankfurt: Hessen hat — anders als Bayern (Landespflegegeld 1.000 €/Jahr) oder NRW (Pflegewohngeld) — keine spezifische Landesleistung für Pflege. Frankfurter Familien sind auf bundesweite Leistungen angewiesen: Pflegegeld, Entlastungsbetrag, Steuervorteil §35a und — bei Bedürftigkeit — Hilfe zur Pflege nach SGB XII.

Diese Lücke erklärt, warum die rechnerische Ersparnis durch 24h-Pflege zu Hause in Frankfurt genauso groß ist wie in Stuttgart oder Hamburg: In NRW würde Pflegewohngeld den Unterschied um 400–550 €/Monat reduzieren, in Bayern würde Landespflegegeld die 24h-Betreuung um 42 €/Monat begünstigen. In Hessen bleibt die volle Differenz bestehen.

Frankfurts internationale Dimension

Frankfurt ist eine der internationalsten Städte Deutschlands: Rund 30 % der Einwohner haben einen Migrationshintergrund, über 180 Nationalitäten leben hier. Englisch, Französisch, Türkisch, Italienisch, Spanisch und viele andere Sprachen sind Alltag. Das hat Auswirkungen auf die Pflege: Viele ältere Frankfurter — ob Deutsche oder Zugezogene — wünschen sich eine Betreuungskraft, die ihre Sprache spricht oder kulturelle Hintergründe kennt.

Lumira-Betreuungskräfte kommen aus Polen und sprechen neben Deutsch häufig auch Englisch (manchmal Russisch, Französisch oder Ukrainisch). Bei der Vermittlung achten wir auf individuelle Wünsche — auch hinsichtlich kultureller oder religiöser Präferenzen. Für jüdische Familien, die keine Plätze in der Budge-Stiftung oder im Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde bekommen, ist die 24h-Pflege zu Hause oft die einzige Möglichkeit, koschere Lebensweise und Schabbat-Einhaltung zu wahren.

Amt für Soziale Arbeit Frankfurt

In Frankfurt ist das Amt für Soziale Arbeit und Soziales der Stadt Frankfurt am Main (Kleyerstraße 86, 60326 Frankfurt, Gallus) für Hilfe zur Pflege nach SGB XII zuständig. Struktur wie in anderen Hessen-Städten:

Stufe Leistung Deckt ab Schonvermögen
1.WohngeldMiet-/Investitionsanteilca. 60.000 € / 90.000 €
2.Hilfe zur Pflege (SGB XII)Restlicher Eigenanteil10.000 € / 20.000 €

Kostenlose unabhängige Beratung bietet der Pflegestützpunkt Frankfurt (frankfurt.de/pflegestuetzpunkt), das Büro für Senioren- und Behindertenfragen der Stadt und die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (Frankfurter Verband, AWO, Caritas, Diakonie). Informationen unter frankfurt.de.

Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz werden unterhaltspflichtige Kinder nur herangezogen, wenn ihr Bruttojahreseinkommen über 100.000 € liegt.

Selbstzahler: Pflegeheim Frankfurt ohne Pflegegrad

Ohne Zuschuss der Pflegekasse zahlen Selbstzahler in Frankfurt typischerweise 4.400–5.800 €/Monat — in Premium-Residenzen im Westend oder Nordend auch 6.000 €+. Für die meisten Frankfurter Familien keine Dauerlösung.

Dringend empfehlenswert: zuerst einen Pflegegrad beantragen — das senkt die Eigenkosten drastisch und eröffnet Zugang zu Pflegegeld (bei 24h-Betreuung) oder Entlastung im Heim. Unser kostenloser Pflegegrad-Check gibt in 3 Minuten eine erste Einschätzung.

Alternative: Die 24h-Betreuung zu Hause funktioniert auch ohne Pflegegrad — dann ohne Pflegegeld, aber deutlich günstiger als ein Frankfurter Heim als Selbstzahler.

Günstiges Pflegeheim Frankfurt finden: 5 Strategien

  1. Frankfurter Außenbezirke bevorzugen — Höchst, Unterliederbach, Schwanheim, Sossenheim, Nieder-Eschbach, Bergen-Enkheim haben Einrichtungen ab 3.100–3.180 €/Monat.
  2. Caritas-Häuser — Altenzentrum Santa Teresa, St. Josef, Lebenshaus St. Leonhard und St. Konradheim sind meist 200–400 € günstiger als Premium-Residenzen im Westend.
  3. AWO-Einrichtungen — Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum und August-Stunz-Zentrum mit Tarifbindung, faire Preise.
  4. Umland einbeziehen — Offenbach, Bad Homburg, Dreieich, Neu-Isenburg, Oberursel liegen 5–15 % unter Frankfurter Preisen. Allerdings mit langen Fahrtwegen für Besucher.
  5. Wohngeld rechtzeitig beantragen — bei passendem Einkommen senkt das den monatlichen Anteil deutlich.

Wartelisten: 9 bis 18 Monate

In beliebten Premium-Stadtteilen wie Westend (14–18 Monate), Nordend (12–17), Sachsenhausen (11–16), Bornheim (10–14) und bei nachgefragten Einrichtungen wie der Henry und Emma Budge-Stiftung, dem Hufeland-Haus, dem Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde, dem Justina-von-Cronstetten-Stift oder dem Caritas Altenzentrum Santa Teresa warten Familien über ein Jahr. Nur in den Außenbezirken Höchst, Unterliederbach und Nieder-Eschbach sind kurzfristig Plätze verfügbar.

Nach einem akuten Klinikaufenthalt im Universitätsklinikum Frankfurt (Niederrad), Klinikum Frankfurt-Höchst, Agaplesion Markus-Krankenhaus, Bethanien-Krankenhaus, Krankenhaus Sachsenhausen, St. Katharinen-Krankenhaus, Hospital zum Heiligen Geist oder Bürgerhospital gibt es kaum realistische Chancen auf einen wohnortnahen Platz — deshalb wählen viele Frankfurter Familien die 24h-Betreuung zu Hause als einzige kurzfristig umsetzbare Option.

Kostenvergleich: Pflegeheim vs. 24h-Pflege Frankfurt

Kostenpunkt Pflegeheim Frankfurt Lumira 24h-Pflege
Bruttokosten/Monat3.350 €2.899 €
− Pflegegeld (PG 3)− 599 €
− Entlastungsbetrag− 131 €
− Steuervorteil §35a− 333 €
Eigenanteil/Monat3.350 €1.836 €

Pflegeheimkosten: Stadtdurchschnitt Frankfurt, vdek/Pflegia 01.01.2026, 1. Jahr nach 15% Leistungszuschlag. Lumira: A1–A2, PG 3. Hessen: keine Landesleistung.

Ersparnis: 1.514 € pro Monat — über 18.100 € im Jahr. Zusätzlich zum finanziellen Vorteil entfällt die Warteliste: Statt 9–18 Monaten zu warten, ist Lumira in 72 Stunden einsatzbereit.

Frankfurter Lebensart zu Hause erhalten

Frankfurt ist eine Stadt mit starker Identität — die älteste deutsche Demokratie-Stätte (Paulskirche, Nationalversammlung 1848), die Goethe-Geburtsstadt (Goethehaus am Großen Hirschgraben), das Römerberg mit Rathaus, der Kaiserdom St. Bartholomäus, das Museumsufer (Städel, Museum für Moderne Kunst), die Kleinmarkthalle, Apfelwein („Ebbelwoi"), Grüne Soße, Handkäs mit Musik, Frankfurter Würstchen und das berühmte Mainhattan-Skyline (einzige echte Skyline Deutschlands) — all das prägt den Frankfurter Alltag. Der Palmengarten, der Frankfurter Zoo, die Eintracht Frankfurt in der Commerzbank-Arena (Deutsche Bank Park) und die Sachsenhausen-Kneipen sind Lebensmittelpunkte. Viele ältere Frankfurter sprechen noch gerne Hessisch („Frankforderisch").

Die 24h-Betreuung zu Hause erhält diese Frankfurter Welt. Die Betreuungskraft begleitet zum Spaziergang am Mainufer, zum Kaffeetrinken am Römer, zum Einkauf in der Kleinmarkthalle oder zur Sonntagsmatinee im Museumsufer. Lumira koordiniert auf Wunsch die Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegediensten vom Frankfurter Verband, Caritas, AWO oder Diakonie für Behandlungspflege.

Quellen: vdek Pflegestatistik 01.01.2026 · Pflegia-Stadtanalyse Frankfurt 2026 · Hessisches Sozialministerium · Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe · Caritasverband Frankfurt (Bistum Limburg) · Henry und Emma Budge-Stiftung · MRE-Netz Rhein-Main · SGB XI §43c · SGB XII · frankfurt.de

Andere Städte im Vergleich

Pflegeheim-Kosten variieren stark zwischen deutschen Städten. Vergleichen Sie Frankfurt mit anderen Standorten:

Weiterführende Ratgeber

Was Pflegeheim bedeutet
✗  Kein eigener Haushalt
✗  Fester Heimtagesplan
✗  Kein Haustier möglich
!  Niedrigste Heim-Dichte DE-Top-10
!  Warteliste: 9–18 Monate
✓  24/7-Versorgung
Was Lumira bedeutet
✓  Im eigenen Stadtteil bleiben
✓  Eigener Tagesrhythmus
✓  Haustiere bleiben dabei
✓  Start innerhalb 72 Stunden
✓  Feste Bezugsperson
✓  1.514 € Ersparnis pro Monat

Häufige Fragen zur Pflege in Frankfurt

Der durchschnittliche Eigenanteil in Frankfurt am Main liegt im ersten Jahr bei 3.350 €/Monat (vdek/Pflegia, 01.01.2026, nach 15 % Leistungszuschlag). Das sind 105 € über dem Bundesschnitt (3.245 €). Mit nur 6,17 Heimplätzen pro 1.000 Einwohner hat Frankfurt eine der niedrigsten Pflegeheimdichten unter den deutschen Top-10-Städten. In Premium-Stadtteilen wie Westend, Nordend, Sachsenhausen oder Palmengarten liegen Eigenanteile bei 3.700–4.100 €/Monat.
Ja. Bei Pflegegrad 3 liegt der Lumira-Eigenanteil nach Pflegegeld (599 €), Entlastungsbetrag (131 €) und Steuervorteil §35a (333 €) bei rund 1.836 €/Monat — rund 1.514 € weniger als der Frankfurter Pflegeheim-Durchschnitt. Dazu entfällt die Warteliste komplett: Statt 9–18 Monaten wartet man bei Lumira nur 72 Stunden.
Nur bundesweite Leistungen: Pflegegeld (347–990 €/Monat je PG), Entlastungsbetrag (131 €/Monat), Steuervorteil §35a EStG (bis 333 €/Monat). Hessen hat — anders als Bayern oder NRW — keine eigene Landesleistung für Pflege. Insgesamt bis zu 1.063 €/Monat Förderung möglich.
Nein. Pflegewohngeld ist eine NRW-spezifische Leistung, Landespflegegeld gibt es nur in Bayern. Hessen kennt beides nicht. Stattdessen steht bei Bedürftigkeit die Hilfe zur Pflege (SGB XII) zur Verfügung — Schonvermögen 10.000 € (einzeln) / 20.000 € (Ehepaar). Zuständig ist das Amt für Soziale Arbeit und Soziales der Stadt Frankfurt (Kleyerstraße 86).
In zentralen Stadtteilen wie Sachsenhausen, Westend, Bornheim oder Nordend warten Familien typischerweise 9 bis 18 Monate. Frankfurt hat mit 6,17 Plätzen pro 1.000 Einwohner die niedrigste Pflegeheimdichte unter den deutschen Top-10-Städten — und gleichzeitig starkes Bevölkerungswachstum. Wer kurzfristig Versorgung benötigt, landet oft im Umland (Offenbach, Bad Homburg, Dreieich, Taunus).
In den meisten Fällen innerhalb von 72 Stunden — auch nach einem Klinikaufenthalt (Universitätsklinikum Frankfurt in Niederrad, Klinikum Frankfurt-Höchst, Agaplesion Markus- und Bethanien-Krankenhaus, Krankenhaus Sachsenhausen, St. Katharinen-Krankenhaus, Hospital zum Heiligen Geist, Bürgerhospital). Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos und unverbindlich — wir beraten in allen 16 Ortsbezirken.
Der Eigenanteil im Pflegeheim ist in Deutschland unabhängig vom Pflegegrad gleich hoch — in Frankfurt also rund 3.350 €/Monat im ersten Aufenthaltsjahr. Bei Pflegegrad 5 zahlt die Pflegekasse 2.299 €/Monat direkt an das Heim, der Eigenanteil bleibt identisch. Bei Bedürftigkeit kann ergänzend Wohngeld und Hilfe zur Pflege (SGB XII) beantragt werden.
Ja — bei fehlenden Eigenmitteln springt die Hilfe zur Pflege nach SGB XII ein. In Frankfurt ist das Amt für Soziale Arbeit und Soziales (Kleyerstraße 86) der Stadt Frankfurt am Main zuständig. Schonvermögen: 10.000 € (einzeln), 20.000 € (Ehepaare). Vorher kommt Wohngeld — nur der Restbetrag wird von der Hilfe zur Pflege übernommen. Hessen hat kein Pflegewohngeld wie NRW.
Der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe ist der größte lokale Träger. Daneben: Caritasverband Frankfurt (Bistum Limburg, u.a. Altenzentrum Santa Teresa, St. Josef Goldsteinstraße, Lebenshaus St. Leonhard, St. Konradheim), AGAPLESION MARKUS DIAKONIE (Haus Saalburg), AWO Frankfurt (Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum, August-Stunz-Zentrum) und Diakonisches Werk Frankfurt (EKHN). Besonderheit: Henry und Emma Budge-Stiftung (seit 1920 jüdisch-christliche Pflege) und Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt — einmalig in Deutschland. Klassische Frankfurter Stiftungshäuser: Hufeland-Haus, Justina-von-Cronstetten-Stift.
Günstigere Einrichtungen finden sich in Frankfurter Außenbezirken — Höchst, Nieder-Eschbach, Bergen-Enkheim, Sossenheim, Nieder-Erlenbach, Bonames — mit Eigenanteilen ab 3.100–3.250 €/Monat. Caritas-Häuser und AWO-Einrichtungen sind meist günstiger als private Premium-Residenzen im Westend. Im Umland (Offenbach, Bad Homburg, Dreieich, Neu-Isenburg, Oberursel, Taunus) liegen Preise 5–15 % niedriger — allerdings weit von der Frankfurter City entfernt.

Was Frankfurter Familien über Lumira sagen

4,8/5
★★★★★
Basierend auf 87 verifizierten Bewertungen
von Familien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet · Stand April 2026
★★★★★

Vater hat 40 Jahre bei der Deutschen Bank im Westend gearbeitet. Jeder Platz im Altenzentrum Santa Teresa oder Hufeland-Haus war 18 Monate ausgebucht. Lumira hat in 4 Tagen eine Kraft geschickt. Vater bleibt im Westend, schaut aufs Mainhattan-Skyline wie seit 50 Jahren.

Volker K. · WestendFebruar 2026
★★★★★

Sachsenhausen ist Mutters Welt seit der Kindheit — Apfelwein, Museumsufer, Kleinmarkthalle. Das Heim in Bergen-Enkheim wäre ein Umzug ans andere Ende der Stadt gewesen. Lumira war in 3 Tagen vor Ort.

Ingrid R. · SachsenhausenMärz 2026
★★★★★

Nach Operation im Universitätsklinikum Niederrad war klar: Heim in Nordend 14 Monate Warteliste. Vater ist 87, konnte nicht warten. Lumira hat in 5 Tagen organisiert. Wir sparen 1.500 € im Monat und Vater ist im Bornheim zu Hause geblieben.

Ernst-Otto L. · BornheimJanuar 2026
★★★★★

Mutter hat jüdische Wurzeln — wir haben uns gefragt, ob ein Heim kulturell passt. Die Budge-Stiftung wäre perfekt, aber Warteliste über ein Jahr. Mit Lumira bleibt Mutter zu Hause in Bockenheim, wir organisieren die jüdischen Feiertage selbst.

Rosa F. · BockenheimMärz 2026
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Autor: Maria Hoffmann, Pflegeexpertin bei Lumira · Aktualisiert: 19.04.2026

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